Gute News für Immobilienverkäufer

Krise im Baugewerbe sorgt für steigende Nachfrage bei Bestandsimmobilien

Steigende Zinsen für Immobilienkredite sowie eine hohe Inflation sorgten zuletzt für einen stagnierenden Immobilienmarkt. Seit 2022 sind die Immobilienpreise in Deutschland im durchschnitt so weit gesunken wie seit 2011 nicht mehr.

Die duch die Inflation begünstigte Erhöhung der Preise sowie eine Lieferknappheit bei Baumaterial haben das Baugewerbe leicht schrumpfen lassen. Stornierungen von neuen Bauvorhaben gaben der Branche gefühlt den Rest. 

Nichtsdestotrotz ist die Nachfrage nach Wohnimmobilien weiterhin hoch. Auch wenn Wohneigentum – vorallem für junge Familien – immer weniger erschwinglich wird, möchten sich doch viele ihren Wunsch vom Eigenheim erfüllen. Gerade in turbullenten Zeiten wie diesen, möchten viele ihr Kapital sicher anlegen. Lediglich die hohen Zinsen für Immobilienkredite lassen viele Eigenheimsuchende aktuell ihren Traum nicht zur Wirklichkeit werden.

Doch trotz der schrumpfenden Wirtschaft bleibt die Nachfrage nach Wohnimmobilien weiterhin stabil. Mit etwas Geduld können Immobilienverkäufer von der aktuellen Lage mittelfristig profitieren. Denn das ruhende Baugewerbe lässt Wohnungs- und Haussuchende zum regulären Markt von Bestandsimmobilien abwandern. Die jenigen die bisher bauen wollten, dies aber wegen der aktuellen Umstände nicht realisieren konnten, werden voraussichtlich auf den Markt der Bestandsimmobilien ausweichen. Das wird weiterhin für eine hohe Nachfrage am Immobilienmarkt sorgen. ,,Mein Rat an Eigentümer die an einen Verkauf ihrer Immobilie denken: Lieber jetzt handeln, statt auf sinkende Zinsen hoffen”, so der Gründer von charity-immos Alexander Fritz. Die EZB macht nicht den Anschein, die Zinsen mittelfristig zu senken. Die aktuelle Lage am Markt wird jedoch trotz der stabilen Nachfrage weiterhin für leicht fallende Immobilienpreise sorgen. Das ist der Grund, weshalb große Investoren weiterhin abwarten und auf weiter sinkende Preise spekulieren. Dieser Trend wird sich vermutlich auch auf den privaten Wohnimmobilienmarkt ausweiten.

Die hier gewonnen potenziellen Käufer von Bestandsimmobilien werden nämlich wieder zum Neubausektor abwandern, sobald sich das Baugewerbe wieder erholt hat. Da die Nachfrage nach Bestandsimmobilien dann wieder sinken wird, werden die Preise wieder weiter fallen. Vor allem Immobilienverkäufer in Großstädten wie Hamburg sollten diese Situation für sich nutzen. Auch in Großstädten ist ein leichter Preisverfall bei Wohnimmobilien zu verzeichnen. Die Lage ist jedoch lange nicht so gravierend wie in weniger begehrten B- oder C-Städten. ,,Meine Vermutung”, so Alexander Fritz: ,,Sobald sich der Bausektor wieder erholt hat, werden viele potenzielle Kaufinteressenten von Bestandsimmobilien wieder abwandern. Auf diesen Zeitpunkt würde ich nicht warten, wenn ich jetzt an einen Verkauf meiner Immobilie denke. Stattdessen würde ich die Situation nun für mich nutzen und schnell verkaufen”.

Die Nachfrage nach Immobilien in Großstädten wie Hamburg ist weiterhin hoch. Neben der Lage wird aber auch die energetisch nachhaltige Bauweise für Kaufinteressenten immer wichtiger. Eine energieeffiziente Immobilie in einer guten Lage ist also stark begehrt, gerade wenn das Baugewerbe ruht. 

Stark sanierungsbedürftige Immobilien verzeichnen aufgrund der erhöhten Anforderungen an die Bausubstanz aktuell die höchsten Preisnachlässe. ,,Diese würde ich als Immobilienverkäufer schnellst möglich abstoßen”, meint Alexander Fritz. Die immer strenger werdende Energiepolitik unserer Bundesregierung sowie die steigende Nachfrage nach energieeffizienten Immobilien auf Käuferseite, wird dafür sorgen, dass solche Immobilien langfristig enorm an Wert verlieren werden. Noch ist die Zeit zu handeln. 

Gerade Kaufinteressenten die sich ein Neubau nicht leisten können, gehören hier zur Zielgruppe. Das sind vor allem junge Familien. Aber auch (Privat)Investoren gehören hier dazu. Solch ein Objekt ist aufgrund der immer noch sehr hohen Immobilienpreise zumindest bei diesen beiden Zielgruppen sehr begehrt. Hier kann Käufer verhältnismäßig günstig kaufen und selbst energieeffizient sanieren bzw. sanieren lassen. Bei diesem Immobilientyp lassen sich aktuell sehr gute Deals für beide Seiten realisieren. Ein Objekt mit viel Potenzial also. 

,,Was die Preisentwicklung für das kommende Jahr angeht, so vermute ich einen weiterhin moderaten Preisverfall vor allem bei Immobilien in weniger begehrten Lagen. Große Preissprünge oder gar das Platzen einer Immobilienblase halte ich für sehr unwahrscheinlich”, prognostiziert Alexander Fritz.

Weitere News und Informationen zum Immobilienmarkt in Deutschland, Hamburg und Umgebung findest du in unserem News-Blog.

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Artikel vom 03.11.2023 | Quelle: charity-immos.de